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Etwas ist schief gelaufen.

Vermessungsteam mit Dackel sucht

Grenzgänger


Wenn Sie:

- die Herren Gauß, Krüger und Mercator kennen?

- bei einem Riss nicht zuerst an Nadel und Faden denken?

- die Suche nach Grenzen fasziniert?

dann brauchen wir Sie!


Wenn Sie:

- neben achtsamem Betriebsklima und

- ansprechender Entlohnung

- auch Wertschätzung erwarten.

dann wird Sie unser Dackel mögen!

Jan Riesebeck

Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur

Vermessungsbüro Riesebeck –

Vermessungsstelle des ÖbVI Jan Riesebeck

Tel./Fax

Post

E-Mail

Web

03334 38 70 13 /15

Altenhofer Straße 13a · 16227 Eberswalde

info@vermessung-riesebeck.de

www.vermessung-riesebeck.de

Referenzen


Eins meiner Verkaufsargumente das Vermessungsbüro Riesebeck

Herr Jörg Koberstein

Verkäufer


Auch wenn das Problem noch so verzwickt ist, auf den Service des Vermessungsbüro Riesebeck ist stets verlass.

Herr Michael Böhme

Bereichsleiter Immobilien Baumanagement


Immer wieder gerne zur Zufriedenheit unserer Kunden.

Herr Meißner

Geschäftsführer


Ich weiß was ich an meinem Vermesser habe.

Herr Michael Stich

Projektleiter - Baumanagement


Das klapp immer wieder wie am Schnürchen.

Frau Sabine Boenigk

Planungsabteilung

Die sind immer wieder hilfreich.

Herr Hans Taubitz

Verkäufer


Nicht ohne Grund führt das Vermessungsbüro Riesebeck unsere Bestandsdokumentation und begleitet unsere Bauprojekte.

Herr Jörg Strutzke

Technischer Leiter


Das Vermessungsbüro Riesebeck schätze ich als das Vermessungsbüro meiner Wahl.

Herr Mike Wöhler

Leiter Expansion


Ich sage danke für so viel Verlässlichkeit.

Herr Ludwig Grell

Bauleiter Bereich Brandenburg Ost


Was soll ich sagen, die sind ein Partner.

Herr Martin Wilke

Inhaber und Geschäftsführer


Geht nicht gibt´s nicht beim Vermessungsbüro Riesebeck.

Herr Lars Beige

Projektingenieur GOLDBECK Solar


Schnell und zuverlässig, so habe ich zufriedene Kunden.

Herr Volker Gebert

Inhaber


Ist der Auftrag abgestimmt, kann man sich drauf verlassen.

Herr René Baltzer

Netzingenieur Brandenburg/Rügen


Immer wieder haben wir das Vermessungsbüro Riesebeck an unserer Seite.

Herr Hendrik Schramm

Projektentwickler


Mit der Vermessungsbüro Riesebeck an unserer Seite, haben wir unsere Ziele trotz Widrigkeiten stets erreicht.

Herr Jürgen Scholz

Projektingenieur


Wenn es um den Millimeter im großen Rahmen geht, ist das Vermessungsbüro Riesebeck Partner.

Herr Bernd Kreutzfeldt

Geschäftsführer


Als Dienstleister ist das Vermessungsbüro Riesebeck für uns eine feste Bank.

Herr Peter Ronig

Projektentwicklung Deutschland


Wenn ich einen Vermesser brauche, kenne ich nur den Jan Riesebeck mit seinen Leuten.

Herr Hans-Jörg Börgers

Technischer Leiter


Ein Anruf und ich kann mich drauf verlassen.

Herr Dr. Conrad Marx

Geschäftsführer der Dr. Marx Ingenieure GmbH


Vermessungsbüro Riesebeck – Seit Jahren unser Vermesser.

Herr Jenz Lutter

Bauleiter


Zuverlässig seid ihr, deshalb immer wieder gerne.

Herr Guido Mecke

Planungsabteilung Tiefbau


Das funktioniert einfach.

Herr Rico Trümpener

Inhaber und Geschäftsführer


Na klar – so kann ich planen.

Frau Simone Schulze

Geschäftsführerin


Ich habe da mal wieder ein Projekt und habe da an Sie als mein Vermesser gedacht.

Herr Dirk Steinhoff

Geschäftsführer


Vermessungsteam mit Dackel sucht

Grenzgänger


Wenn Sie:

- die Herren Gauß, Krüger und Mercator kennen?

- bei einem Riss nicht zuerst an Nadel und Faden denken?

- die Suche nach Grenzen fasziniert?

dann brauchen wir Sie!


Wenn Sie:

- neben achtsamem Betriebsklima und

- ansprechender Entlohnung

- auch Wertschätzung erwarten.

dann wird Sie unser Dackel mögen!

Jan Riesebeck

Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur

Vermessungsbüro Riesebeck –

Vermessungsstelle des ÖbVI Jan Riesebeck

Tel./Fax

Post

E-Mail

Web

03334 38 70 13 /15

Altenhofer Straße 13a · 16227 Eberswalde

info@vermessung-riesebeck.de

www.vermessung-riesebeck.de

Für den Bauherren

Der Amtliche Lageplan enthält alle Informationen des Grundstückes maßstäblich und lagerichtig, welche die zuständige Behörde in Brandenburg zur Erteilung einer Baugenehmigung benötigt.



Vor Baubeginn sollte die Gebäudeabsteckung erfolgt sein. Bei der Gebäudeabsteckung wird die Lage der Grundfläche und Höhe der zukünftigen baulichen Anlage abgesteckt. Dies erfolgt durch Markierung mit geeigneten Mitteln (Schnurgerüst), um vor und während der Bauarbeiten die geplante bzw. genehmigte Lage des neuen Gebäudes herstellen bzw. nachvollziehen zu können. Nach Baubeginn ist der Bauherr zur Baukontrollmessung nach Brandenburgischer Bauordnung verpflichtet. Hierbei ist der Unteren Bauaufsichtsbehörde die Übereinstimmung der

genehmigten Bauvorlagen mit der örtlichen Bauausführung nach Lage und Höhe nachzuweisen.


Wird auf einem Grundstück ein Gebäude errichtet oder in seinem Grundriss verändert, so besteht die Pflicht zur katasterlichen Gebäudeeinmessung.


Die katasterliche Gebäudeeinmessung hat der jeweilige Eigentümer, Nutzungs- oder Erbbauberechtigte auf seine Kosten durch einen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder durch die Katasterbehörde ausführen zu lassen. Die kataster- und bauordnungsrechtliche Einmessung sollte in einem Ortstermin zusammengefasst werden.


Der Amtliche Lageplan und die Gebäudeeinmessung sind mit öffentlichem Glauben zu beurkunden. Hierzu sind nur die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure oder eine andere zur Einrichtung und Fortführung des Liegenschaftskatasters befugte behördliche Vermessungsstelle berechtigt.



Abstandsregelungen des brandenburgischen Baurechts

Gebäude müssen bestimmte Abstände zu benachbarten Gebäuden und Grundstücken aufweisen. Der Mindestabstand beträgt grundsätzlich 3 Meter. Dieser Mindestabstand erhöht sich mit der Höhe des Gebäudes. Dabei wird die Höhe des Gebäudes mit dem Abstand zwischen der

Geländeoberkante und der Schnittlinie der Außenfläche der Wand mit der Dachhaut definiert.


Es wird allgemein ein Abstand von 50% der Höhe gefordert. Gehört die angrenzende Wand zu einem Aufenthaltsraum ohne Fenster, wird ein Abstand von 40% der Höhe gefordert. In Gewerbe- und Industriegebieten sowie in Sondergebieten reduziert sich der geforderte Abstand auf 25% der Höhe. Örtliche Bauvorschriften können jedoch Ausnahmen regeln.


Hat das Gebäude lediglich zwei Geschosse und beträgt die Firsthöhe nicht mehr als 9 Meter genügt jedoch ein Abstand von 3 Meter. Haben Garagen oder Nebengebäude keine Aufenthaltsräume und beträgt deren Höhe (Definition siehe oben) nicht mehr als 3 Meter, dürfen sie an der Grundstücksgrenze errichtet werden. Die Grenzbebauung darf insgesamt nicht länger als 15 Meter sein. Jedoch darf diese auf einer Grenze

nicht länger als 9 Meter sein. Zu den o.g. geforderten Grenzabständen von Gebäuden lässt das brandenburgische Baurecht jedoch Ausnahmen

zu. Eine Unterschreitung der Abstandsforderungen ist möglich, wenn der Eigentümer des benachbarten Grundstückes dies privatrechtlich

genehmigt und zusätzliche Bedingungen eingehalten werden.

Wegen der Fülle der zur Abstandsbemessung zu beachtenden Regelungen und Durchführungsbestimmungen können diese hier nicht umfassend dargelegt werden. Im Bedarfsfall beraten wir Sie gern detailliert.

Quelle: Brandenburgische Bauvorlagenverordnung

Für Grundbesitzer

Durch das Liegenschaftskataster wird die Einteilung des Grund und Bodens in Flurstücke, mittels hoheitlicher Vermessung (Katastervermessung), nachgewiesen. Das Liegenschaftkataster stellt den einzigen, flächendeckenden Nachweis aller Flurstücke dar und gibt über deren tatsächliche Verhältnisse (Lage, Größe, Nutzungsart usw.) Aufschluss.

Die Liegenschaftkarte stellt die Lage sowie die geometrische Form der Flurstücke dar. Sie nimmt mit dem Grundbuch am öffentlichen Glauben teil.

Das Grundbuch weist die auf den Grundstücken ruhenden Rechte (Eigentum, Dienstbarkeiten, Hypotheken, Reallasten usw.) nach. Die Größe des Flurstücks wird im Grundbuch lediglich nachrichtlich geführt.

Das Flurstück ist ein begrenzter Teil der Erdoberfläche, der im Liegenschaftskataster unter einer besonderen Bezeichnung (Flurstücksnummer; Flur; Gemarkung) geführt wird. Es ist die Buchungseinheit des Liegenschaftskatasters.

In einem Grundstück sind Flurstücke eines Eigentümers einer wirtschaftlichen Einheit zusammengefasst. Umgangssprachlich wird ein Grundstück mit einem Flurstück fälschlicherweise gleichgesetzt.

Der Bodenrichtwert ist ein einer bestimmten örtlichen Lage zugeordneter Wert des Grund und Bodens. Er wird als Durchschnittswert aus der Kaufpreissammlung für Grundstücke unter Würdigung der Besonderheiten und des Zustandes der jeweiligen Bewertungsfläche jährlich zu einem festen Stichtag durch den zuständigen Gutachterausschuss ermittelt.

Die Grenzfeststellung ist die verbindliche Übertragung des katastermäßigen Grenzverlaufs in die Örtlichkeit mit deren möglicher Abmarkung. Die hierfür notwendige Entscheidung ist ein Verwaltungsakt, dem umfangreiche Recherchen sowohl in Archiven als auch in der Örtlichkeit und vermessungstechnischer Vorarbeiten vorangehen müssen.

Die Grenzherstellung ist die erneute Übertragung des katasterlichen Nachweises für eine festgestellte Grenze in die Örtlichkeit. Nur bei Bedarf wird die Grenze erneut abgemarkt.

Die voraussichtlichen Kosten werden mittels der Gebührenordnung in Form einer Kostenschätzung ermittelt. Die endgültigen Kosten ergeben sich aus den tatsächlich in der Örtlichkeit ermittelten Werten (u.a. Grenzlängen) an Hand der Vermessungsgebühren- u. Kostenordnung im Land Brandenburg (VermGebKO).

Neben den Kosten für die eigentliche Vermessung erhebt die zuständige Katasterbehörde Gebühren für die Zusammenstellung der bisherigen Vermessungsunterlagen und für die Übernahme der Ergebnisse der amtlichen Vermessung ins Liegenschaftskataster.

Durch die Stellung des Antrags zur amtlichen Vermessung erfolgt die Beauftragung der behördlichen Vermessungsstellen.

In einem Grenztermin ist den Beteiligten Gelegenheit zu geben, sich über das Ergebnis der Grenzermittlung unterrichten zu lassen und die zur Feststellung von Flurstücksgrenzen notwendigen Anerkennungserklärungen abzugeben. Hierbei wird ihnen auch die Abmarkung (setzen von Grenzmarken) ihrer Flurstücksgrenzen bekanntgegeben.

Über den Befund sowie die Verhandlungen und Ergebnisse bei der Feststellung und Abmarkung von Flurstücksgrenzen, ist eine Niederschrift anzufertigen.

Das Ergebnis der Grenzermittlung und der Abmarkung sind den Beteiligten, die am Grenztermin nicht teilgenommen haben, schriftlich oder durch Offenlegung bekanntzugeben. Das Ergebnis der Grenzermittlung gilt als anerkannt, wenn innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe keine Einwendungen erhoben werden.


Beteiligte sind die Eigentümer der Flurstücke bzw. Inhaber von grundstückgleichen Rechten an den Flurstücken, welche an die festzustellende Grenze angrenzen.

Die Reproduzierbarkeit des Liegenschaftskatasters hängt entscheidend von der Zuverlässigkeit und Genauigkeit früherer Vermessungsergebnisse und insbesondere der Verfügbarkeit ihrer Dokumentation ab. Ist der Katasternachweis widersprüchlich oder unzureichend, ist die Örtlichkeit als Grenze anzuhalten und mit dem einheitlichen Willen der Beteiligten in der Niederschrift zum Grenztermin anzuerkennen. Ist dann für den Grenzverlauf ein einheitlicher Wille der Beteiligten nicht zu erwirken, wird diese Grenze als streitige Grenze im Liegenschaftskataster geführt und genießt nicht den sonst zutreffenden öffentlichen Treu und Glauben der amtlichen Liegenschaftskarte.


Quelle: Vermessungs- und Liegenschaftsgesetz- (VermLiegG)

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Wenn Sie:

- die Herren Gauß, Krüger und Mercator kennen?

- bei einem Riss nicht zuerst an Nadel und Faden denken?

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Wenn Sie:

- neben achtsamem Betriebsklima und

- ansprechender Entlohnung

- auch Wertschätzung erwarten.

dann wird Sie unser Dackel mögen!

Jan Riesebeck

Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur

Vermessungsbüro Riesebeck –

Vermessungsstelle des ÖbVI Jan Riesebeck

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E-Mail

Web

03334 38 70 13 /15

Altenhofer Straße 13a · 16227 Eberswalde

info@vermessung-riesebeck.de

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Referenzen


Eins meiner Verkaufsargumente das Vermessungsbüro Riesebeck

Herr Jörg Koberstein

Verkäufer


Auch wenn das Problem noch so verzwickt ist, auf den Service des Vermessungsbüro Riesebeck ist stets verlass.

Herr Michael Böhme

Bereichsleiter Immobilien Baumanagement


Immer wieder gerne zur Zufriedenheit unserer Kunden.

Herr Meißner

Geschäftsführer


Ich weiß was ich an meinem Vermesser habe.

Herr Michael Stich

Projektleiter - Baumanagement


Das klapp immer wieder wie am Schnürchen.

Frau Sabine Boenigk

Planungsabteilung

Die sind immer wieder hilfreich.

Herr Hans Taubitz

Verkäufer


Nicht ohne Grund führt das Vermessungsbüro Riesebeck unsere Bestandsdokumentation und begleitet unsere Bauprojekte.

Herr Jörg Strutzke

Technischer Leiter


Das Vermessungsbüro Riesebeck schätze ich als das Vermessungsbüro meiner Wahl.

Herr Mike Wöhler

Leiter Expansion


Ich sage danke für so viel Verlässlichkeit.

Herr Ludwig Grell

Bauleiter Bereich Brandenburg Ost


Was soll ich sagen, die sind ein Partner.

Herr Martin Wilke

Inhaber und Geschäftsführer


Geht nicht gibt´s nicht beim Vermessungsbüro Riesebeck.

Herr Lars Beige

Projektingenieur GOLDBECK Solar


Schnell und zuverlässig, so habe ich zufriedene Kunden.

Herr Volker Gebert

Inhaber


Ist der Auftrag abgestimmt, kann man sich drauf verlassen.

Herr René Baltzer

Netzingenieur Brandenburg/Rügen


Immer wieder haben wir das Vermessungsbüro Riesebeck an unserer Seite.

Herr Hendrik Schramm

Projektentwickler


Mit der Vermessungsbüro Riesebeck an unserer Seite, haben wir unsere Ziele trotz Widrigkeiten stets erreicht.

Herr Jürgen Scholz

Projektingenieur


Wenn es um den Millimeter im großen Rahmen geht, ist das Vermessungsbüro Riesebeck Partner.

Herr Bernd Kreutzfeldt

Geschäftsführer


Als Dienstleister ist das Vermessungsbüro Riesebeck für uns eine feste Bank.

Herr Peter Ronig

Projektentwicklung Deutschland


Wenn ich einen Vermesser brauche, kenne ich nur den Jan Riesebeck mit seinen Leuten.

Herr Hans-Jörg Börgers

Technischer Leiter


Ein Anruf und ich kann mich drauf verlassen.

Herr Dr. Conrad Marx

Geschäftsführer der Dr. Marx Ingenieure GmbH


Vermessungsbüro Riesebeck – Seit Jahren unser Vermesser.

Herr Jenz Lutter

Bauleiter


Zuverlässig seid ihr, deshalb immer wieder gerne.

Herr Guido Mecke

Planungsabteilung Tiefbau


Das funktioniert einfach.

Herr Rico Trümpener

Inhaber und Geschäftsführer


Na klar – so kann ich planen.

Frau Simone Schulze

Geschäftsführerin


Ich habe da mal wieder ein Projekt und habe da an Sie als mein Vermesser gedacht.

Herr Dirk Steinhoff

Geschäftsführer


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Grenzgänger


Wenn Sie:

- die Herren Gauß, Krüger und Mercator kennen?

- bei einem Riss nicht zuerst an Nadel und Faden denken?

- die Suche nach Grenzen fasziniert?

dann brauchen wir Sie!


Wenn Sie:

- neben achtsamem Betriebsklima und

- ansprechender Entlohnung

- auch Wertschätzung erwarten.

dann wird Sie unser Dackel mögen!

Jan Riesebeck

Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur

Vermessungsbüro Riesebeck –

Vermessungsstelle des ÖbVI Jan Riesebeck

Tel./Fax

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Web

03334 38 70 13 /15

Altenhofer Straße 13a · 16227 Eberswalde

info@vermessung-riesebeck.de

www.vermessung-riesebeck.de

Für den Bauherren

Der Amtliche Lageplan enthält alle Informationen des Grundstückes maßstäblich und lagerichtig, welche die zuständige Behörde in Brandenburg zur Erteilung einer Baugenehmigung benötigt.



Vor Baubeginn sollte die Gebäudeabsteckung erfolgt sein. Bei der Gebäudeabsteckung wird die Lage der Grundfläche und Höhe der zukünftigen baulichen Anlage abgesteckt. Dies erfolgt durch Markierung mit geeigneten Mitteln (Schnurgerüst), um vor und während der Bauarbeiten die geplante bzw. genehmigte Lage des neuen Gebäudes herstellen bzw. nachvollziehen zu können. Nach Baubeginn ist der Bauherr zur Baukontrollmessung nach Brandenburgischer Bauordnung verpflichtet. Hierbei ist der Unteren Bauaufsichtsbehörde die Übereinstimmung der

genehmigten Bauvorlagen mit der örtlichen Bauausführung nach Lage und Höhe nachzuweisen.


Wird auf einem Grundstück ein Gebäude errichtet oder in seinem Grundriss verändert, so besteht die Pflicht zur katasterlichen Gebäudeeinmessung.


Die katasterliche Gebäudeeinmessung hat der jeweilige Eigentümer, Nutzungs- oder Erbbauberechtigte auf seine Kosten durch einen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder durch die Katasterbehörde ausführen zu lassen. Die kataster- und bauordnungsrechtliche Einmessung sollte in einem Ortstermin zusammengefasst werden.


Der Amtliche Lageplan und die Gebäudeeinmessung sind mit öffentlichem Glauben zu beurkunden. Hierzu sind nur die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure oder eine andere zur Einrichtung und Fortführung des Liegenschaftskatasters befugte behördliche Vermessungsstelle berechtigt.



Abstandsregelungen des brandenburgischen Baurechts

Gebäude müssen bestimmte Abstände zu benachbarten Gebäuden und Grundstücken aufweisen. Der Mindestabstand beträgt grundsätzlich 3 Meter. Dieser Mindestabstand erhöht sich mit der Höhe des Gebäudes. Dabei wird die Höhe des Gebäudes mit dem Abstand zwischen der

Geländeoberkante und der Schnittlinie der Außenfläche der Wand mit der Dachhaut definiert.


Es wird allgemein ein Abstand von 50% der Höhe gefordert. Gehört die angrenzende Wand zu einem Aufenthaltsraum ohne Fenster, wird ein Abstand von 40% der Höhe gefordert. In Gewerbe- und Industriegebieten sowie in Sondergebieten reduziert sich der geforderte Abstand auf 25% der Höhe. Örtliche Bauvorschriften können jedoch Ausnahmen regeln.


Hat das Gebäude lediglich zwei Geschosse und beträgt die Firsthöhe nicht mehr als 9 Meter genügt jedoch ein Abstand von 3 Meter. Haben Garagen oder Nebengebäude keine Aufenthaltsräume und beträgt deren Höhe (Definition siehe oben) nicht mehr als 3 Meter, dürfen sie an der Grundstücksgrenze errichtet werden. Die Grenzbebauung darf insgesamt nicht länger als 15 Meter sein. Jedoch darf diese auf einer Grenze

nicht länger als 9 Meter sein. Zu den o.g. geforderten Grenzabständen von Gebäuden lässt das brandenburgische Baurecht jedoch Ausnahmen

zu. Eine Unterschreitung der Abstandsforderungen ist möglich, wenn der Eigentümer des benachbarten Grundstückes dies privatrechtlich

genehmigt und zusätzliche Bedingungen eingehalten werden.

Wegen der Fülle der zur Abstandsbemessung zu beachtenden Regelungen und Durchführungsbestimmungen können diese hier nicht umfassend dargelegt werden. Im Bedarfsfall beraten wir Sie gern detailliert.

Quelle: Brandenburgische Bauvorlagenverordnung

Für Grundbesitzer

Durch das Liegenschaftskataster wird die Einteilung des Grund und Bodens in Flurstücke, mittels hoheitlicher Vermessung (Katastervermessung), nachgewiesen. Das Liegenschaftkataster stellt den einzigen, flächendeckenden Nachweis aller Flurstücke dar und gibt über deren tatsächliche Verhältnisse (Lage, Größe, Nutzungsart usw.) Aufschluss.

Die Liegenschaftkarte stellt die Lage sowie die geometrische Form der Flurstücke dar. Sie nimmt mit dem Grundbuch am öffentlichen Glauben teil.

Das Grundbuch weist die auf den Grundstücken ruhenden Rechte (Eigentum, Dienstbarkeiten, Hypotheken, Reallasten usw.) nach. Die Größe des Flurstücks wird im Grundbuch lediglich nachrichtlich geführt.

Das Flurstück ist ein begrenzter Teil der Erdoberfläche, der im Liegenschaftskataster unter einer besonderen Bezeichnung (Flurstücksnummer; Flur; Gemarkung) geführt wird. Es ist die Buchungseinheit des Liegenschaftskatasters.

In einem Grundstück sind Flurstücke eines Eigentümers einer wirtschaftlichen Einheit zusammengefasst. Umgangssprachlich wird ein Grundstück mit einem Flurstück fälschlicherweise gleichgesetzt.

Der Bodenrichtwert ist ein einer bestimmten örtlichen Lage zugeordneter Wert des Grund und Bodens. Er wird als Durchschnittswert aus der Kaufpreissammlung für Grundstücke unter Würdigung der Besonderheiten und des Zustandes der jeweiligen Bewertungsfläche jährlich zu einem festen Stichtag durch den zuständigen Gutachterausschuss ermittelt.

Die Grenzfeststellung ist die verbindliche Übertragung des katastermäßigen Grenzverlaufs in die Örtlichkeit mit deren möglicher Abmarkung. Die hierfür notwendige Entscheidung ist ein Verwaltungsakt, dem umfangreiche Recherchen sowohl in Archiven als auch in der Örtlichkeit und vermessungstechnischer Vorarbeiten vorangehen müssen.

Die Grenzherstellung ist die erneute Übertragung des katasterlichen Nachweises für eine festgestellte Grenze in die Örtlichkeit. Nur bei Bedarf wird die Grenze erneut abgemarkt.

Die voraussichtlichen Kosten werden mittels der Gebührenordnung in Form einer Kostenschätzung ermittelt. Die endgültigen Kosten ergeben sich aus den tatsächlich in der Örtlichkeit ermittelten Werten (u.a. Grenzlängen) an Hand der Vermessungsgebühren- u. Kostenordnung im Land Brandenburg (VermGebKO).

Neben den Kosten für die eigentliche Vermessung erhebt die zuständige Katasterbehörde Gebühren für die Zusammenstellung der bisherigen Vermessungsunterlagen und für die Übernahme der Ergebnisse der amtlichen Vermessung ins Liegenschaftskataster.

Durch die Stellung des Antrags zur amtlichen Vermessung erfolgt die Beauftragung der behördlichen Vermessungsstellen.

In einem Grenztermin ist den Beteiligten Gelegenheit zu geben, sich über das Ergebnis der Grenzermittlung unterrichten zu lassen und die zur Feststellung von Flurstücksgrenzen notwendigen Anerkennungserklärungen abzugeben. Hierbei wird ihnen auch die Abmarkung (setzen von Grenzmarken) ihrer Flurstücksgrenzen bekanntgegeben.

Über den Befund sowie die Verhandlungen und Ergebnisse bei der Feststellung und Abmarkung von Flurstücksgrenzen, ist eine Niederschrift anzufertigen.

Das Ergebnis der Grenzermittlung und der Abmarkung sind den Beteiligten, die am Grenztermin nicht teilgenommen haben, schriftlich oder durch Offenlegung bekanntzugeben. Das Ergebnis der Grenzermittlung gilt als anerkannt, wenn innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe keine Einwendungen erhoben werden.


Beteiligte sind die Eigentümer der Flurstücke bzw. Inhaber von grundstückgleichen Rechten an den Flurstücken, welche an die festzustellende Grenze angrenzen.

Die Reproduzierbarkeit des Liegenschaftskatasters hängt entscheidend von der Zuverlässigkeit und Genauigkeit früherer Vermessungsergebnisse und insbesondere der Verfügbarkeit ihrer Dokumentation ab. Ist der Katasternachweis widersprüchlich oder unzureichend, ist die Örtlichkeit als Grenze anzuhalten und mit dem einheitlichen Willen der Beteiligten in der Niederschrift zum Grenztermin anzuerkennen. Ist dann für den Grenzverlauf ein einheitlicher Wille der Beteiligten nicht zu erwirken, wird diese Grenze als streitige Grenze im Liegenschaftskataster geführt und genießt nicht den sonst zutreffenden öffentlichen Treu und Glauben der amtlichen Liegenschaftskarte.


Quelle: Vermessungs- und Liegenschaftsgesetz- (VermLiegG)